Zurück zum Blog
Tools8 Min. Lesezeit

Schluss mit Excel für Datenvisualisierung

Nach 15 Jahren Excel-Charts bin ich auf moderne Tools umgestiegen. Warum, was ich gelernt habe und ob es sich lohnt.

Jennifer Walsh, Finanzanalystin

Jennifer Walsh

Finanzanalystin

Share:
Vorher/Nachher: traditionelle Excel-Charts vs. moderne Datenvisualisierung mit ChartGen
Von Excel-Tabellen zu modernen Visualisierungen – eine Analystin-Geschichte

Ehrlich gesagt: Ich bin seit 15 Jahren Excel-Nutzer. Ich habe Modelle gebaut, die einem den Kopf verdrehen. Ich kenne VBA. Ich habe eigene Ribbon-Tabs. Ich träume in Pivot-Tabellen.

Und letzten Monat habe ich endlich zugegeben: Excel ist nicht das beste Tool für Datenvisualisierung.

So ist es passiert.

Der Wendepunkt

Ich bereitete unser Quartals-Board-Deck vor. Dasselbe Deck wie über 60 Mal zuvor. Derselbe Ablauf: Export, Bereinigung in Excel (45 Min.), Pivot-Tabellen (30 Min.), Charts (60 Min.), Formatierung (90 Min.), Kopieren nach PowerPoint (20 Min.), Nachbessern weil Copy/Paste etwas kaputt gemacht hat (30 Min.). Vier einhalb Stunden. Jedes Quartal. Für Charts, die … okay aussahen.

Dann zeigte mir eine Kollegin, was sie in 20 Minuten mit ChartGen gebaut hatte. Dieselben Daten. Bessere Charts. Einheitliches Styling. Präsentationsbereit.

Ich fühlte zwei Dinge: defensiv („Excel kann das auch!“) und neugierig („… aber so schnell?“).

Was mir an Excel-Charts gefällt

Fair zu Excel: Nach 15 Jahren tut es Folgendes gut: Flexibilität, Integration mit den Daten, jeder kennt es, offline/lokal. Was mich schließlich frustrierte: Standard-Styling, Konsistenz über 50 Folien, begrenzte Chart-Typen, mobil/Web, Kollaboration („Welche Version ist aktuell?“).

Das Experiment

Einen Monat habe ich Alternativen für meine üblichen Visualisierungsaufgaben getestet: Tableau, Power BI, Google Sheets, ChartGen, Datawrapper. Fazit: ChartGen war in 80 % meiner Fälle überraschend effektiv. Für Board-Decks: ChartGen für Standard-Charts, Excel für komplexe Finanzmodelle. Für Exploration: weiter Excel. Für Web/Sharing: Datawrapper oder Export aus ChartGen.

Der Produktivitätsgewinn

Nach einem Monat: Vorher ~8 Std./Woche für Visualisierung, nachher ~3 Std. für dieselben Aufgaben. 5 Std./Woche, rund 250 Std./Jahr. Die Qualität stieg ebenfalls.

Was mir an Excel fehlt

Direkte Datenanbindung, Pixelkontrolle, Offline-Sicherheit, universelle Kompatibilität.

Tipps für Excel-Nutzer beim Wechsel

Mit einem Anwendungsfall starten. Excel für Analyse behalten. Den Mental-Shift lernen (z. B. ChartGen: in Worten beschreiben statt Menüs). Zeit messen. „Gut genug“ akzeptieren. Das Ziel war nie, gut in Excel zu sein, sondern Erkenntnisse wirksam zu vermitteln. Die Erkenntnisse zählen mehr als das Tool.

ExcelToolsWorkflowDatenvisualisierungKarriere

Ready to create better charts?

Put these insights into practice. Generate professional visualizations in seconds with ChartGen.

Try ChartGen Free